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Unternehmensbewertung
Risikoorientierte Unternehmenswertermittlung mit der Creditreform Unternehmensbewertung
Objektiv, zuverlässig und zeitnah
Neuss, 07.11.2011
Unternehmen, Steuerberater, Banken und potenzielle Investoren müssen bei Unternehmenswertermittlungen zu einem objektiven und fairen Wert gelangen. Eine Herausforderung, die umfangreiche spezielle betriebswirtschaftliche Kenntnisse erfordert. Speziell für die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen hat Creditreform gemeinsam mit der Fischer | Bussmann | Konrad GmbH jetzt ein Produktportfolio rund um das Thema Unternehmensbewertung geschaffen. Vom vollumfänglichen Gutachten bis zur Unternehmenswerteinschätzung kann jeder Unternehmer Informationen hinsichtlich des Wertes seines Unternehmens erhalten.
Die Anlässe für eine Unternehmensbewertung sind vielfältig. Klassische Beweggründe sind etwa der Kauf oder Verkauf eines Unternehmens, der Ein- oder Austritt von Gesellschaftern oder steuerliche Gründe wie eine Erbschaft. Daneben existieren eine Vielzahl weiterer Anlässe wie Scheidung von Ehepartnern, wertorientierte Unternehmensführung oder die Bewertung im Rahmen von Mitarbeiterprogrammen.
Unternehmenswerteinschätzung und -gutachten
Die Unternehmensbewertung bietet abhängig vom Einsatzzweck ein standardisiertes und individualisierbares Bewertungskonzept. Unterschieden werden vor allem die Unternehmenswerteinschätzung und das Unternehmenswertgutachten.
Die Unternehmenswerteinschätzung ermöglicht die zeitnahe Ermittlung des Unternehmenswertes und ist für das Unternehmen mit relativ geringen Aufwänden verbunden. Auf Basis der letzten drei Jahresabschlüsse sowie einiger ergänzender Informationen wird der Unternehmenswert unter Berücksichtigung des Bilanzratings des Unternehmens abgeleitet. Dieser Wert wird mit Hilfe umfangreicher Referenzdaten plausibilisiert und durch eine umfassende Jahresabschlussanalyse ergänzt.
Das Unternehmenswertgutachten hingegen ist das Ergebnis einer sehr ausführlichen Unternehmensbewertung. Diese Bewertung erfolgt durch ein Analystenteam vor Ort und kann, je nach Firmengröße, längere Zeit in Anspruch nehmen. Im Rahmen eines Workshops wird mit dem zu bewertenden Unternehmen gemeinsam eine vollständige integrierte Planungsrechnung entwickelt, welche Grundlage der Bewertung ist. Das Gutachten entspricht dem Standard des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) S1.
Die Vorteile der Creditreform Unternehmensbewertung im Überblick
- Objektiver, transparenter Ansatz zur Ermittlung des Unternehmenswertes
- Schnelle Ergebnisse durch zuverlässige und zeitnahe Bewertung eines Unternehmens
- Zusätzliche Bewertungssicherheit durch explizite Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit bei der Ermittlung des Kalkulationszinssatzes
- Geringer Aufwand für Unternehmen
- Plausibilisierung des Unternehmenswerts anhand von Vergleichsdaten
- Hoher Grad an Individualität im Rahmen des Unternehmenswertgutachtens möglich
- Kostensicherheit durch Festpreis bei der Unternehmenswerteinschätzung
- Einhaltung aller gesetzlichen Auflagen und der geltenden Datenschutzbestimmungen
Kooperation mit der Deutschen Unternehmerbörse
Die Creditreform Unternehmensbewertung kann in einer Kooperation mit der Deutschen Unternehmerbörse DUB auch über den unabhängigen Online-Marktplatz für Käufer und Verkäufer von Firmen und Unternehmensbeteiligungen auf www.dub.de bezogen werden. Potenzielle Firmenverkäufer haben dabei im Rahmen des Insertionsprozesses die Möglichkeit, die Angebotsunterlagen um die Creditreform Unternehmensbewertung als wertvolle Zusatzinformation für die eigene Standortbestimmung sowie für potenzielle Firmenkäufer zu ergänzen. Dies sorgt für Transparenz zwischen Käufer und Verkäufer und erhöht somit die Wahrscheinlichkeit für einen erfolgreichen Abschluss.
Unterscheidung der Modelle
Das Spektrum der Verfahren zur Unternehmensbewertung reicht von sehr einfachen Verfahren wie der Multiplikatormethode bis zu komplexen Verfahren wie der Discounted Cash Flow (DCF) Methode. Welches Verfahren zum Einsatz kommen muss, hängt dabei stark von den Vereinfachungserfordernissen und dem Grad der benötigten Objektivierung ab. Wird nur ein ungefährer Wert gesucht, der als erster Anhaltspunkt dienen kann, können standardisierte Methoden völlig ausreichen. Soll jedoch ein fundierter und relativ exakter Wert ermittelt werden, muss die entsprechende Methode die individuellen Eigenschaften und Rahmenbedingungen des Bewertungsobjektes abbilden können. Es müssen daher komplexere Modelle zum Einsatz kommen.
Insbesondere einfache Verfahren wie die Mulitiplikatormethode sind zwar auch ohne betriebswirtschaftliches Spezialwissen anwendbar, jedoch in der Regel nicht sachgerecht. Bei der Berechnung des Unternehmenswertes als Multiples einer Basisgröße wie dem EBIT sind Verzerrungen im ermittelten Wert unvermeidbar, da die Individualität des Bewertungsobjekts nicht abgebildet werden kann. Die DCF-Methode, bei der zukünftige Zahlungsströme diskontiert werden müssen, ermöglicht ein hohes Maß an Flexibilität, ist dafür jedoch auch deutlich komplexer

Abb.: Leistungsfähigkeit sowie potenzielle Anwendungsgebiete von Methoden der Unternehmensbewertung
Die Anforderungen an ein umfassendes Unternehmenswertgutachten wurden in Deutschland durch das Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) mit dem Standard IDW S1 festgelegt. Die Erstellung eines Gutachtens, das diesen Anforderungen genügt, ist von erheblichen Aufwänden gekennzeichnet und setzt ein umfangreiches betriebswirtschaftliches Spezialwissen voraus. Es besteht jedoch nicht in jedem Fall die Notwendigkeit, ein voll umfassendes Unternehmenswertgutachten gemäß dem IDW Standard S1 zu erstellen. In vielen Fällen, die keine gerichtlichen Streitfälle sind, ist eine Unternehmenswerteinschätzung nach dem Ertragswertverfahren ausreichend.
Der Unterschied zum Unternehmenswertgutachten besteht im Wesentlichen darin, dass keine unternehmensspezifische und zukunftsbasierte Planungsrechnung angefertigt werden muss. Vielmehr wird unterstellt, dass sich das Unternehmen künftig so entwickelt, wie es sich durchschnittlich in den vergangen drei Jahren entwickelt hat. Im Gegensatz zu Multiplikatormethoden wird bei diesem Verfahren somit den unternehmenswertspezifischen Gegebenheiten Rechnung getragen. Die Abweichungen zwischen den Ergebnissen eines Unternehmenswertgutachtens und einer Unternehmenswerteinschätzung sind umso kleiner, je geringer die tatsächliche Unternehmensentwicklung vom Trend der vergangenen Jahre abweicht.
Durch den hohen Grad der Standardisierung können einerseits die organisatorischen Aufwände für den Unternehmer gesenkt werden, andererseits können solche Unternehmenswerteinschätzungen – etwa im Rahmen der Creditreform Unternehmensbewertung – für vergleichsweise günstige Preise angeboten werden.
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